Bildhauer
Schweizer Bildhauerqualität
Die Bildhauerei umschreibt die Fertigung von Plastiken und Skulpturen, unabhängig davon, ob diese aus Stein, Holz oder anderen Materialien hergestellt werden. Hierfür verwendet der Bildhauer einige charakteristische Werkzeuge. Bei der Bearbeitung von Stein sind die meistgenutzten Meißel, Schlägel, Hammer und Messer sowie nach Bedarf einige Weitere. Beim Schnitzen von Holz finden spezielle Schnitzmesser und ebenfalls der Schlägel ihre Anwendung. Künstler, die sich mit der Metallbearbeitung beschäftigen, nutzen oft Schweißgeräte.
Das Handwerk wurde nachweislich schon in der Steinzeit ausgeübt, wenn zu jener Zeit auch noch auf sehr einfache Art und Weise, und ist fast rund um den gesamten Globus in der Vergangenheit. Auch in der Gegenwart ist es eine Form der Kunst und des Ausdrucks religiöser Verehrung.
Heute noch ist der Bildhauer unbestritten ein Künstler, der aus rohen Materialien fast unglaublich präzise und detailgetreue Figuren und Bilder erschaffen kann. Die Möglichkeiten sind dabei fast grenzenlos und umfassen zahlreiche künstlerische Gattungen.
Aus dem Bereich der Bildhauerei entstammen aus der Vergangenheit, und tun es auch heute immer wieder, unzählige berühmte Künstler, die durch ihre Kunstwerke Weltruhm erlangten. Zu den Berühmtesten von ihnen zählen Michelangelo, Donatello, Alberto Giacometti und Auguste Rodin, um nur einige weniger Vertreter zu nennen.
DIE SCHWEIZER BILDHAUER
Viele der Bildhauer Schweiz besitzen ein eigenes Atelier mit einer angeschlossenen Werkstatt, wobei das Spektrum ihrer Arbeiten sehr weitreichend ist. Während sich einige der Arbeit mit Natursteinen als Material verschrieben haben, bevorzugen andere Holz. Viele Künstler bearbeiten auch gerne unterschiedliche Materialien. So sind einige Künstler im Bereich der Herstellung von Grabsteinen und sonstigen Auftragsarbeiten tätig, während andere nur eigene Ideen verwirklichen und anschließend verkaufen.
DIE AUSBILDUNG ZUM BILDHAUER
Wer sich nicht zum Steinmetz oder Steinbildhauer durch eine Lehre ausbilden lässt, der hat die Möglichkeit Kurse zu belegen, die unterschiedlich lange dauern. Solche Kurse werden von einigen, teils alteingesessenen und renommierten, Privatschulen, aber auch von staatlichen Institutionen, angeboten. Auch können Grundkurse von einer Dauer von zwei oder umfassender von vier Jahren belegt werden. In einer solchen Ausbildung lernt man nicht nur durch praktische Erfahrung den richtigen Umgang mit dem Werkzeug, und wie man Stein, Holz und andere Materialien formt, sondern sie umfasst auch theoretisches Wissen, Planung, Geschichte und Allgemeines zu den Ausrichtungen der Kunst. Auch wenn die Arbeit also erlernbar ist, sollten gewisse Attribute gegeben sein, damit man auch erfolgreich sein wird. Ein logisches und räumliches Denkverhalten mit der Gabe Ergebnisse schon vor ihrer Entstehung visualisieren zu können, ist dabei unerlässlich. Handwerkliches Geschick, Freude am Formen von natürlichen Materialien, Präzision und exaktes Arbeiten zählen weiterführend dazu.
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